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Müde, schwere Beine? So kommst du gut durch den Sommer

Müde, schwere Beine? So kommst du gut durch den Sommer

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Schwere Beine, Schwellungen und Schmerzen können gerade im Sommer zu einer extremen Belastung werden. Häufig drohen noch unschöne Besenreiser und Krampfadern durch schwache Venen. Mit einigen vorbeugenden Maßnahmen und einigen kleinen Tricks lassen sich die Beschwerden, von denen so gut wie jede zweite Frau betroffen ist, auch an heißen Sommertagen in den Griff bekommen.

Schmerzende Beine – ein ernst zu nehmendes Symptom

Grundsätzlich sind Schmerzen immer ein Warnzeichen und können durchaus auf ernst zu nehmende Krankheiten hinweisen. Gerade Schmerzen in den Beinen sind ein Signal, welches du nicht abtun solltest. Treten schmerzende Beine häufig auf und werden auch noch von Schwellungen begleitet, kann dies ein Hinweis auf Krampfadern oder im schlimmsten Fall sogar auf Thrombosen sein. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, empfiehlt es sich, die Beschwerden von einem Arzt abklären zu lassen.

Frauen leiden deutlich häufiger unter Beinproblemen als Männer

Zwar gibt es auch den einen oder anderen Mann, der unter Venenproblemen leidet, doch im Durchschnitt trifft das Phänomen der schweren Beine wesentlich häufiger Frauen. Dies liegt auf der einen Seite am Östrogen. Das weibliche Hormon schwächt die Venen-Wände, was dazu führt, dass Frauen mit zunehmendem Alter vermehrt unter Venenschwäche leiden. Hinzu kommt auch, dass viele Frauen unter einer erblich bedingten Gewebeschwäche leiden. Bei einer Gewebeschwäche können Muskelpumpen und Venenklappen nicht optimal zusammenarbeiten und dies sorgt dafür, dass das Blut immer wieder in die Vene zurückläuft und sich so ein Stau bildet. Doch auch unser moderner Lebenswandel ist ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor. Besonders Bewegungsmangel, stundenlanges Stehen oder langes Sitzen schwächen die Venen. Mit dem Bewegungsmangel geht häufig auch Übergewicht einher, welches das Risiko ebenfalls erhöht. Ebenfalls Gift für die Venen sind hohe Absätze und Rauchen. Zusätzlich kommen noch Hormonpräparate wie die Antibabypille hinzu.

Regelmäßige Auszeit für müde Beine

Auch wenn wir häufig den ganzen Tag „auf den Beinen“ sind, unterschätzen wir, welche Last wir damit den Venen zumuten. Gut 1500 Mal am Tag müssen die Venen das Blut verbrauchte Blut zurück ins weit entfernte Herz pumpen. Entsprechend  wichtig ist es, die Venen so oft wie möglich zu entlasten. Der einfachste Weg ist hin und wieder die Beine hochzulegen. Auch wenn dies im Büro oder im Verkaufsraum nicht immer möglich ist, so lässt es sich eventuell in der Mittagspause oder spätestens nach Feierabend einrichten. Besonders entlastend ist es, die Füße dabei etwas höher zu lagern als den Kopf. Hier können spezielle Venenkissen genutzt werden, aber auch ein dickeres Kissen oder eine  zusammengerollte Decke sorgen für den gewünschten Effekt. Optimal ist es natürlich, wenn du mehrmals täglich die Beine hochlegen kannst.

Kleine Änderungen mit spürbarem Effekt

Um die Venen zu entlasten kannst du auch einfach einige Kleinigkeiten ändern und schon wirst du die Entlastung spüren. So solltest du dir abgewöhnen beim Sitzen die Beine übereinanderzuschlagen, denn dies verstärkt in der Regel den Blutstau in den Venen. Anstatt deine Mittagspause im Pausenraum zu verbringen, solltest du dir einen kleinen Spaziergang gönnen. Optimal ist es zudem, wenn du auf hochhackige Schuhe verzichten kannst und anstelle dessen auf bequeme Schuhe setzt. Grundsätzlich solltest du gerade an warmen Tagen darauf achten, dass Schuhe nicht zu eng sind. Kannst du auf der Arbeit nicht vollständig auf Pumps verzichten, solltest du dir ein paar flache Schuhe mitnehmen, um nach Möglichkeit zu wechseln. Gut für die Venen ist es übrigens auch die Treppe gezielt zu nutzen, auch wenn der Fahrstuhl lockt.

Durchblutung der Beine gezielt fördern

Bei einer Venenschwäche sollte unbedingt vermieden werden, dass sich die Blutgefäße unnötig weiten, was unter anderem der Effekt von heißen Bädern und Saunagängen ist. Aber auch die Wärme im Solarium sorgt dafür, dass sich die Gefäße weiten. Venenstärkend sind hingegen Wechselgüsse mit kaltem und warmen Wasser. Hierbei solltest du jedoch darauf achten, dass das Wasser nicht zu warm wird. Sehr angenehm ist es müde Beine mit kaltem Wasser abzubrausen und im Anschluss die Beine von unten nach oben zu massieren. Den Effekt kannst du zusätzlich verstärken, indem du eine kühlende Creme oder Spray* verwendest.

Gesunde Ernährung und Sport fördern die Venengesundheit

Eine gesunde Lebensweise ist natürlich auch für deine Venengesundheit förderlich. So solltest du dich bewusst ernähren. Dazu gehört viel Wasser zu trinken und regelmäßig Fisch auf den Speiseplan zu setzen, denn dieser enthält Omega-3-Fettsäuren*. Gewürze wie Ingwer, Chili und Pfeffer sind ebenfalls empfehlenswert, da diese eine durchblutungsfördernde Wirkung haben. Ergänzend zur gesunden Ernährung solltest du regelmäßig Sport treiben. Besonders förderlich für die Beinmuskulatur und entsprechend auch für die Beinvenen sind Schwimmen, Radfahren und Walking. Doch auch im Fitnessstudio kannst du gezielt deine Beine trainieren. Zudem kannst du im Alltag kleine Übungen wie Fußkreisen einbauen. Grundsätzlich gilt jedoch, so viel wie möglich Bewegung in den Alltag bringen.

Starke Beschwerden immer ärztlich abklären lassen

Gerade bei schweren Beinen und leichten Schwellungen gehen Frauen ungern zum Arzt. Doch es ist wichtig, dass bei starken Schmerzen, regelmäßigen Schwellungen oder gar Juckreiz und Hautverfärbungen ein Arzt aufgesucht wird. Empfehlenswert ist der Weg direkt zum Venenfacharzt, denn ein Phlebologe ist vertraut mit der Venendiagnostik.


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